Geistliche Grenzgänger

Samira Tanana vom Wohltätigkeitsverein Al Huleh und Pfarrer Reinhard Kees beim Spaziergang "Neukölln arabisch" (Copyright: Cornelia Saxe)

Samira Tanana vom Wohltätigkeitsverein Al Huleh und Pfarrer Reinhard Kees beim Spaziergang "Neukölln arabisch" (Copyright: Cornelia Saxe)

Die Grenze zwischen Ost und West trennte auch die evangelische Kirche: 30 Jahre nach dem Mauerfall blicken eine Pfarrerin und zwei Pfarrer zurück, wie unterschiedlich der Glaube jeweils gelebt wurde – und was sich mit der Einheit veränderte.

Pfarrer Reinhard Kees (Foto), 62 Jahre alt, geboren in Brandenburg hatte zum Beispiel seine erste Pfarrstelle 1990 im Ostteil Berlins. Später ging er als Referent des Berliner Missionswerks nach Afrika und war für Äthiopien, Tansania, Botswana, Südafrika und Swaziland zuständig. Er arbeitet heute als Pfarrer und Beauftragter für interkulturelle Arbeit in Berlin-Neukölln. Dort unterstützt er den interkulturellen Dialog mit Veranstaltungsreihen wie „Neukölln arabisch“. Hier ist er mit einer Gruppe von Besucherinnen und Besuchern beim Verein Al Huleh und dessen stellvertretenden Vorsitzenden Samira Tanana zu Gast.

Ein Beitrag anlässlich 30 Jahren Mauerfall.

Deutschlandfunk Kultur, 10.11.2019